MensTennisForums.com - View Single Post - Philipp Petzschner

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Old 10-08-2008, 02:14 PM   #756
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Default Re: Philipp Petzschner


The winner of Moya-Schwank next.

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Vom Partytiger über Bürojob zum Tennisprofi
Philipp Petzschner sorgte mit seinem Sieg über Wawrinka für Furore

Wien - Mit seinem Erstrundenerfolg über den topgesetzten Stanislas Wawrinka sorgte Philipp Petzschner bei der BA-TennisTrophy für die große Sensation.
Dabei war für den deutschen Qualifikanten die Karriere als Tennisprofi schon zu Ende, ehe sie überhaupt angefangen hat.
Nach frühen Erfolgen als Teenager stiegen diese dem mittlerweile 24 Jahre alten Bayreuther schnell in den Kopf.

"Hab es schludern lassen"
"Ich hab es ein bisschen schludern lassen", gesteht der sympathische Bayer, der damals seine Zeit lieber auf Partys als auf dem Trainingsplatz verbrachte.
Petzschner, der als Sohn eines Tennislehrers bereits im Alter von vier Jahren erstmals zum Schläger griff, sackte in Folge sogar soweit ab, dass er das Racket an den Nagel hing und sich nach einem Bürojob umsah.

Bürojob brachte keine Befriedigung
In diesem fand der Lebemann dann aber auch nicht seine Erfüllung. "Im Büro sitzen und herumtelefonieren war nicht wirklich befriedigend. Da macht mir Tennis spielen eindeutig mehr Spaß."
Deshalb unternahm Petzschner mit Coach Lars Übel in einer Trainingsgruppe, der unter anderem auch der Wiener Alex Peya angehört, einen neuen Anlauf.
Mit einer professionelleren Einstellung scheint die Rechnung diesmal aufzugehen. Mittlerweile ist Petzschner bereits wieder die Nummer 125 der Welt - Tendenz steigend.
Erst vor zwei Wochen stürmte er in Bangkok unter anderem mit einem Sieg über Marat Safin überraschend ins Viertelfinale.

"Hab immer gewusst, was ich kann"
"Ich habe immer gewusst, was ich kann", erklärt Petzschner, der eigentlich nur wegen Doppelpartner Alex Peya nach Wien reiste.
"Ich habe Alex gesagt, dass ich sicher nicht nur wegen dem Doppel komme. Da ich aber zuerst in Tokio spielte, bat ich die Veranstalter, dass sie mich in der Samstag-Qualifikation etwas später ansetzen."

Jetlag kein Thema für Petzschner
Diesem Wunsch kam die Turnierdirektion nach. So kam es, dass Petzschner erst um 16 Uhr am Flughafen Schwechat ankam und schon um 19 Uhr sein erstes Qualimatch bestreiten musste.
Jetlag war während der Partie trotz neun Stunden Zeitunterschieds aber kein Thema. "Wenn du am Platz stehst, bist du eh nicht müde", erklärt der Deutsche, der zum ersten Mal des Berufs wegen nach Wien kam.

Feiern in Wien
"Davor kannte ich Wien nur privat, wenn ich mit österreichischen Kollegen wie Andreas Fasching oder Christian Magg feiern ging", grinste Petzschner.
Zumindest auf diesen Teil wird Petzschner auch heuer nicht verzichten müssen. Durch den Sieg über Wawrinka hat er sich die Party diesmal auf alle Fälle verdient.
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