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Old 05-17-2007, 04:53 PM   #105
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Some meaningless negative press about Kiwi:

Zurück zu alter Stärke

Hamburg - Alexander Waske hat neulich Fernsehen geschaut, und da ist ihm endgültig die Galle übergelaufen.

"Wir sind nicht zufrieden, dass im TV Poker gezeigt wird und Snooker, aber kaum noch Tennis", sagt der Frankfurter:
"Tennis war mal mit Fußball der beliebteste Sport in Deutschland, und das wollen wir wieder werden."
Dass der "weiße Sport" längst nur noch ein mediales Schattendasein fristet, ist für Davis-Cup-Spieler Waske ein unerträglicher Zustand.

"Das Vorurteil, dass es keine Charaktere im deutschen Tennis mehr gibt, muss beseitigt werden", sagt der studierte Wirtschaftswissenschaftler: "Es stimmt nämlich nicht."
In der größten Not haben sich die deutschen Profis nun darauf besonnen, ihre Interessen gemeinsam zu vertreten, und den Verein "Tennis Germany" gegründet.
Nach dem Vorbild der Franzosen und Spanier, die bereits seit Jahren eng zusammenarbeiten.

Waske kam nach Gesprächen mit seinem französischen Mannschaftskollegen Jean-Francois Bachelot beim Bundesligisten Blau-Weiß Halle zu dem Entschluss, das französische Modell auf Deutschland zu übertragen.
In seinem Davis-Cup-Doppelpartner Michael Kohlmann sowie Ex-Profi Bernd Karbacher fand er sogleich engagierte Mitstreiter.
Aktuelle, Ehemalige und Nachwuchsprofis sollen gemeinsam dem Verein angehören, der Kontakte zu Wirtschaft und Medien pflegen, mit einer eigenen Website Imagewerbung betreiben und Juniorenspieler mit "Patenschaften" unterstützen will.
Für "Meet- and Greet"-Termine wollen die Profis auf Turnieren zudem zur Verfügung stehen, sich öffnen gegenüber Fans und Werbepartnern. Hehre Ideen allesamt, die seit Jahren überfällig sind. weiter Sprachrohr der Profis
"Wir sind sehr froh, dass sich die Spieler nun selbst in die Verantwortung nehmen", sagt Klaus Eberhard, der Sportdirektor des Deutschen Tennis Bundes (DTB): "Es ist auch gut für uns, dass wir jetzt einen Ansprechpartner haben, ein Sprachrohr der Profis."
Waske, Kohlmann und Karbacher sind der gleichberechtigte Vorstand, wobei auch in Zukunft immer zwei Aktive und ein Ehemaliger die Geschicke der Vereinigung lenken sollen.

Prominente Unterstützung
Die Liste der Mitglieder ist jedenfalls schon mal beeindruckend. Bei den Ex-Profis mischt unter anderem Davis-Cup-Kapitän Patrik Kühnen mit.
Michael Stich und Boris Becker fehlen noch, aber Waske und Kohlmann wollen beiden in dieser Woche in Hamburg ihr Konzept vorstellen und sind optimistisch, sie ins Boot zu holen.
Angeführt von Tommy Haas sind auch alle aktuellen Profis dabei.

Kiefer weigert sich
Bis auf einen: Nicolas Kiefer. Der langzeitverletzte Niedersachse hat auf Anrufe seiner engagierten Kollegen bislang ablehnend reagiert und damit wieder einmal seinen Ruf als großer Individualist bestätigt.
Aber vielleicht will er ja auch erstmal nur ganz gesund werden. Vielleicht.


Erste Erfolge
Waske jedenfalls durfte Sonntagabend in der Sportsendung des NDR-Fernsehens auftreten und seine den Tennisfans seit langem bekannte Lebensgeschichte mit Bankausbildung und Collegestudium in den USA erzählen.
Schon mal ein Erfolg. Dass der TV-Redakteur aber noch nicht ganz der Quotenkraft des Doppelspezialisten vertraut, wurde durch die Einblendung
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