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Old 03-08-2004, 04:34 PM   #17
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Default Re: Thread for all NICOLAS KIEFER supporters

Kiwi verpasst ersten Sieg

Trotz einer Energieleistung hat Nicolas Kiefer seinen ersten Turniersieg 2004 verpasst. Deutschlands derzeit bester Tennisprofi verlor das Finale der mit 380.000 Dollar dotierten Veranstaltung in Scottsdale/Arizona gegen den Amerikaner Vince Spadea mit 5:7, 7:6 (7:5), 3:6 und wartet weiter auf das erste Erfolgserlebnis dieses Jahres.

Alles zum Turnier in Scottsdale
Nicolas Kiefer: "Brauche Matches, Matches, Matches"
Treffen Sie...Nicolas Kiefer



Allerdings war der 26 Jahre alte Holzmindener gehandicapt in sein zweites Saison-Finale innerhalb von zwei Wochen gegangen. Blutige Blasen an beiden Füßen hatten ihn schon bei seinem 4:6, 7:5, 6:4 im Halbfinale über den Rumänen Victor Hanescu arg behindert. Spadea war durch ein 6:7 (5:7), 6:4, 6:3 gegen seinen top-gesetzten Landsmann Andy Roddick ins Endspiel eingezogen.

Verzicht auf Doppel-Einsatz mit Moodie

Am liebsten wäre Kiefer nach seinem Finaleinzug auf Händen vom Hartplatz gelaufen. «Ich konnte kaum stehen, so brannten mir die Sohlen. Meine Socken war total blutverschmiert», erzählte der deutsche Daviscupspieler. Nach dem ersten Satz, in dem der Weltranglisten-46. mit 4:1 geführt hatte, musste er eine Auszeit nehmen, um die Füße zu salben und zu tapen.

«In diesem Moment war ich völlig deprimiert. Erst gebe ich einen gewonnen geglaubten Satz ab, dann diese gesundheitlichen Probleme. Außerdem fühlte ich mich elendig schlapp, da ich die Nacht zuvor kaum geschlafen hatte. Einen Augenblick habe ich resigniert, dann sagte ich mir aber: Man, reiß dich zusammen und sei ein ganzer Kerl», schilderte Kiefer seine Gefühle in der kritischen Phase des Duells. Um das Finale nicht zu gefährden, verzichtete er danach auf den Doppel-Einsatz, wo er sich mit Wesley Moodie (Südafrika) anschickte, zum vierten Mal in seiner Karriere in ein Endspiel vorzustoßen.

Kiefer will weiter kämpfen

Nicolas Kiefer offenbare Tugenden, an die schon kaum noch einer geglaubt habe, frohlockte Trainer Thomas Hogstedt. «Spielerisch hat er in dieser Woche nicht so überzeugt. Aber wie er die Matches mit eisernem Willen für sich entschieden hat, war imponierend. Er hat auf dem Platz gefightet wie ein deutscher Schäferhund und war bissig wie ein Löwe», schwärmte der schwedische Coach und behauptete, sein Schützling habe jetzt fast wieder das Leistungsvermögen von vor vier Jahren, als er in der Weltrangliste bis auf Rang vier geklettert war.

Erstmals gelang es Kiefer, bei zwei aufeinander folgenden Turnieren ins Finale einzuziehen. Sechs Turniere gewann er bislang, das letzte im Oktober 2000 in Hongkong. Vor 14 Tagen in Memphis war Kiefer dem Schweden Joachim Johansson unterlegen. Kiefer will weiter kämpfen: «Mich hatten schon viele abgeschrieben. Doch ich lasse mich nicht unterkriegen, das habe ich wieder bewiesen.»
by eurosport.de
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