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Old 01-15-2005, 12:26 AM   #34
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KIWI. A KIEFER KIWI.
 
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SpaceCowgirl posted this over in the AO thread... If anyone could translate I'd love you for life

Quote:
Kiefer exklusiv: "Feinabstimmung verbessern"

Sie leiden unter einer Erkältung. Können Sie in dieser Hinsicht schon Entwarnung geben?

Nicolas Kiefer: Noch nicht ganz. Ich habe in den letzten Tagen nie mehr als 45 Minuten am Stück trainieren können. Ich brauche diese Erholung, schlafe viel, trinke viel - etwa acht bis zehn Liter am Tag. Es ist doch besser jetzt krank zu sein, als in zwei Wochen. Ich hoffe natürlich, dass ich so schnell wie möglich wieder fit bin.

Vor ihrer Erkältung lief das Jahr schon sehr gut an. Wie sehen Sie ihre Chancen für die Australien Open?

Kiefer: Das ist immer eine Frage der Tagesform. Aktuell bin ich noch nicht in Top-Form. Ich muss mich einfach in Geduld üben und meinen Ehrgeiz ein wenig zurückschrauben. Von meiner körperlichen Verfassung im letzten Sommer bin ich noch ziemlich weit entfernt - da muss ich mich erst wieder langsam herantasten. Und wie bei jedem großen Turnier muss man sich erst einmal dort "hineinspielen" - das geht nicht von einer Sekunde auf die andere.

In den letzten Jahren hat das nicht immer ganz geklappt. Das Aus kam schon relativ früh. Wo sehen Sie rückblickend die Gründe, dass es in Melbourne seit 2001 nicht mehr so gut für Sie gelaufen ist?

Kiefer: Das liegt alles lange zurück. In den drei, vier Jahren ist eine Menge passiert. Ich bin reifer, älter und erwachsener geworden. Ich höre jetzt mehr auf meinen Körper. Aus diesem Grund habe ich zum Beispiel auch nicht diese Woche in Sydney gespielt. Ich war müde, was sicherlich auch auf meinen Virus zurückzuführen ist. Ich versuche einfach, mich angemessen auf die großen Turniere vorzubereiten. Die körperliche Verfassung ist - abgesehen von meiner Erkältung - gut. Den ganzen November und Dezember habe ich komplett für die Vorbereitung nutzen können.

Alles zu den Australien Open 2004


Ihr Ehrgeiz ist unverkennbar. Sie waren ja auch schon sehr erfolgreich in Melbourne, standen zwei Mal im Viertelfinale. Wenn sie in diesem Jahr die ersten zwei Matches überstehen, was ist dann noch drin für Sie?

Kiefer: Wie gesagt - man muss sich einfach ins Match hineinkämpfen und hereinspielen. Letzte Woche hatte ich zusammen mit dem Doppel fünf Matches. Diese Woche muss ich mich natürlich angesichts der Erkältung wieder "auffrischen". Ich versuche aber immer, an meinen Stärken anzuknüpfen. Ich arbeite quasi wie ein Motor, der braucht immer wieder mal Öl, um zu laufen. Bei mir muss eben auch wieder alles ins Laufen kommen.

Wie entscheidend ist die Auslosungsfrage, um ganz weit nach vorne ins Halbfinale oder Finale zu kommen?

Kiefer: Eindeutig ist mein Ziel bei den Turnieren vorne mit zu mischen. Ich habe den großen Vorteil aufgrund meiner letzten Ergebnisse wieder gesetzt zu sein. Das kann mir helfen. Die gute Form, die ich zum Jahresende vorweisen konnte, motiviert mich erneut. Da möchte ich wieder hinkommen. Ich will so viel wie möglich gewinnen. Ich treffe den Ball gut, die Feinabstimmung fehlt bei manchen Schlägen noch etwas. Die ersten Runden werde ich dafür nutzen, um diese Schwäche zu überwinden. Es gilt die Devise "Best of five" - da kann immer viel passieren.

Wie sehen Sie den Rebound Ace-Belag in Melbourne? Passt er zu Ihrer Spielweise?

Kiefer: Es wurde viel darüber diskutiert, ob er zu schnell oder zu langsam ist. Ich bin mit dem Belag sehr zufrieden, hohe Absprünge sind gut möglich und eigentlich alle sonstigen Schläge auch. Ich bin zwar erst seit Sonntag hier und habe seitdem noch nicht sehr oft auf dem Belag spielen können, aber die paar Male verliefen ohne Probleme.

Wer sind für Sie die Favoriten in Melbourne?

Kiefer: Natürlich Roger Federer. Ich habe ihn beim Trainieren ein wenig beobachtet. Er wird sicherlich wieder ganz vorne mit dabei sein. Ein paar "Underdogs" gibt es natürlich auch immer. Entscheidend ist wie gesagt, dass man sich schon in den ersten Runden ins Turnier "hineinkämpft".
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