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Zeitungbericht: MVT 08 Thurgauer Zeitung

Posted 10-24-2008 at 08:24 AM by Stevens Point
Frauenfeld, Freitag, 24.10.2008


Blasmusik für Japan
Mit «Yokoso, Nippon e, willkommen in Japan» wird Dirigent Yukio Yamada seinen Musikverein Thurtal-Hüttlingen in Osaka begrüssen. Der Verein beginnt dort im April 2010 seine Tournee. Bis dahin sind noch einige Hürden zu überwinden.

Hüttlingen – Im Übungslokal in der Mehrzweckhalle in Hüttlingen dominieren helle Blechbläserklänge. Kapellmeister Yukio Yamada steht mit leicht nach vorn gebeugtem Oberkörper da, die Arme offen für den Klang. Er wippt mit den Knien, nickt im Rhythmus. Kraftvoll fügen sich die weiteren Register in die ungestüme, wilde Passage ein.
Nach der letztjährigen Abendunterhaltung des Musikvereins Thurtal-Hüttlingen mit dem Motto «eine Reise nach Japan» fanden der Dirigent und die Präsidentin des Vereins Brigitte Janser spontan: «Wir wollen nach Japan». An der GV stimmten 25 von 28 Mitgliedern für die Reise. Vermutlich wagt sich somit erstmals ein Thurgauer Musikverein auf Tournee ins Land der aufgehenden Sonne.
Ein OK-Team ist momentan auf der Suche nach Finanzierungmöglichkeiten. «Wir wollen nicht einfach betteln, sondern etwas leisten.» Brigitte Janser denkt an Konzerte bei Firmenanlässen, Geburtstagsfeiern oder an Tage der offenen Tür. Viele Vorbereitungen sind zu treffen. Kontakte werden geknüpft mit den beiden Botschaften und Schweizerclubs in Japan und der Hochschule in Tahara, wo der Dirigent geboren wurde.

Gestiegene Ansprüche
Am Samstag ist die Abendunterhaltung des Musikvereins und Dirigent Yukio Yamada hat den «Marche au Supplice» aus der «Symphonie fantastique» von Hector Berlioz für die Brassband arrangiert. «Wenn ihr so an der Unterhaltung spielt, ist es gut», lobt der 28-jährige Profimusiker in nahezu perfektem Schweizerdeutsch. Seit sechs Jahren lebt er in der Schweiz, hat ein Studium als Posaunist abgeschlossen und studiert Orchesterleitung an der Zürcher Hochschule der Künste. «Auch dieses Jahr warten wir mit einem super Programm auf», verspricht Brigitte Janser. «Man merkt, dass die musikalischen Ansprüche mit unserem neuen Dirigent steigen, viele Mitglieder nehmen zusätzlich Unterricht.»

Kultur- und Musikaustausch
Am Schlagzeug und an der Perkussion warten Fabio Furfaro und Cédric Frauenfelder aufmerksam auf ihren Einsatz: «Das Fortissimo vom Schlagzeug ist zu passiv», bemerkt Yukio Yamada. «Nochmals von vorn, direkt zu Takt 82, pam, pam, pam.» Dem lautem Geschmetter folgt dumpfes Dröhnen wie schwere Schritte. Die beiden 14-Jährigen sind mit Eifer dabei und freuen sich auf die Konzert-Reise.
«Wir sind kein Spitzenorchester, uns verbindet die Freude an der Musik und die Kollegialität zwischen Jung und Alt», erklärt der Orchesterleiter. Ihm schwebt ein Kultur- und Musikaustausch mit seinem Heimatland vor. Er weiss, dass Brassband in Japan nicht sehr populär ist. Doch die Begeisterungsfähigkeit und das vielfältige Repertoire der Band bekannter klassischer Stücke und Arrangements aus Rock, Swing und Jazz sollen dafür sorgen, dass die Tournee nicht zu einem «Marsch zum Schafott» (Marche au supplice) wird. lChristine Luley
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