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andre & steffi interview

justice4all
12-09-2005, 03:59 PM
The Secret of Our Happiness

In the interview with FRAU IM SPIEGEL, the tennis idols tell why their relationship is still so harmonious after four years of marriage and two children.

Steffi Graf (36) and Andre Agassi (35): What the two tackle succeeds perfectly --no matter whether on the tennis court, in business, or as parents. The two just presented the new his-and-her fragrance duo "Aramis Always" in Munich (available in Germany in February 2006). It was their only appearance together in Europe for the campaign this year. In an interview with FRAU IM SPIEGEL the two-time parents (son Jaden Gil, 4, and daughter Jaz Elle, 2) openly speak about their private life.

Was it difficult to find the scent of your perfume?

Andre: It was a longer process. Our children assisted us in it. Children are very honest. We asked them if it smelled good or not. I'm very grateful to Aramis for all the wonderful moments. I now have the chance to share them with Stefanie. I look forward to working with her, since it's unbelieveably exciting when husband and wife work together as a team.

When did it start with the two of you?

Andre: Start with whom? With Aramis or with her?

With Steffi!

Andre: We actually had the same career path for many years. We would have actually had the chance to see each other again and again. But we never met.

Why?

Andre: At the time, Steffi was a hard-working early riser who played tennis in the morning. I, however, was a lazy player who only became active in the evening (laughs). Our paths never crossed. In 1999 in Paris we had the opportunity to practice together for the first time. And speak for a couple of minutes. It was a magic moment.

When did you fall in love with him, Ms. Graf?

Steffi: It took a while.
Andre: A while? Ten years!
Steffi: He helped me through the difficult times at the end of my career. First and foremost through conversation. Then it went very quickly for me.



You look very happy. Do you have a relationship secret?

Andre: Secret? The secret lies in having peace in one's life. You must have the right people for that and shouldn't ruin it for yourself.

What does being married mean for you?

Andre: The most wonderful thing for me is having the possibility to discover the other person anew every day [???]. There are many more good days than bad.

I don't see a wedding ring on your finger. Where is it?

Andre: It would hinder me during tennis. But I wear it quite close to me. When I go out, then people know from my smile that I am married, not from my ring.

What is a normal day with you in Las Vegas like?

Andre: The question is whether there is a normal day in Las Vegas (laughs). Our life is being on the go. We have learned to make on the road a home -- especially with the children. When we really are at home, then it's a luxury. Tennis is our life, it has given us the opportunity to spend a lot of time with the children. We live out of a suitcase.

Mr. Agassi, when you were here two years ago, you said that you wanted more children, but that we should ask your wife...

Andre: My answer hasn't changed. We've spoken about it very often. We are really very happy just as it is. Children are something very, very wonderful. But one must also be aware that one needs time in order to be able to enjoy them. (Brief pause) Ask me again when Steffi isn't here (laughs).

The birthday of your son is approaching soon. How will you spend this day?

Steffi: He himself has a clear idea how he wants to spend the day. He likes Batman. Andre must see to it that Batman comes to his birthday party. And I believe that he has managed it.
Andre: I have Batman's telephone number. I'll call him so he comes.

You two are both socially engaged, help children in need...

Steffi: I founded my charity in 1998. I've traveled a lot in my life and haven't seen only the pretty side.
Andre: That is one of many things which we have in common. Steffi has the goal of changing children's lives, of making a better life possible for them. My charity attends to the education of children.

A question which is posed again and again: Is there a chance to see you play together in a top tournament?

Andre (laughing): When we play, then it's always the highest level.
Steffi: I've been in retirement so to speak for six years. After the exhibition matches that I still play I notice that I need a week of recovery.

MisterQ
12-09-2005, 10:39 PM
:lol:

thanks, there are some great answers in there. :cool:

czech1rep
12-10-2005, 08:17 AM
Great article. :p
I´d like to see Jaden with Batman :lol: :lol: :yeah:

czech1rep
12-22-2005, 04:54 PM
Can someone translate this article? It´s from www.gala.de
Or is it an older interview that has been posted? :confused:

Titelstory

"Ich würde am liebsten alle mitnehmen"


Stefanie Graf und ihr Mann Andre Agassi stehen auf der Sonnenseite des Lebens - und setzen sich für Kinder in Not ein. Exklusiv im GALA-Interview spricht die Ex-Tennisspielerin über ihr Engagement

Geben ist schöner als Nehmen. Für Stefanie Graf, 36, und ihren Mann Andre Agassi, 35, ist das nicht nur ein Spruch, sondern ihr Lebensmotto. Die beiden Tennis-Ikonen organisieren Wohltätigkeitsveranstaltungen, spielen gemeinsame Schaukämpfe und fliegen sogar in Krisengebiete wie Eritrea um zu helfen. Im Interview erklärt Stefanie Graf, warum ihr dies so wichtig ist und wie ihre Hilfe aussieht.

Gala: Welche Ziele verfolgen Sie und Ihr Mann Andre Agassi mit Ihren jeweiligen Charity-Aktivitäten?
Graf: Wir haben unabhängig voneinander unsere Stiftungen gegründet, verfolgen aber das gleiche Ziel: die Zukunftschancen von Kindern zu verbessern. Leider gibt es viele Kinder, die in schwierigsten Verhältnissen leben und in ihrer Entwicklung durch die Lebensumstände stark benachteiligt sind. Sie brauchen Zuwendung und sind darauf angewiesen, dass sich andere für sie einsetzen. Andre legt den Schwerpunkt seines Engagements stärker auf die Bildung und Förderung sozial benachteiligter Kinder, bei mir steht die psychische Gesundheit gewalttraumatisierter Kinder im Vordergrund.

Gala: Was sind die Aufgaben Ihrer Stiftung?
Graf: Mit "Children for Tomorrow" helfen wir Kindern, die Opfer von Kriegen, Verfolgung und Gewalt geworden sind und an psychischen Traumata leiden. Wir betreiben Projekte in Deutschland, Südafrika, dem Kosovo und Mosambik. Derzeit wird ein weiteres Projekt in Eritrea vorbereitet. Dort sollen in den kommenden Jahren Kindergärten für etwa 1000 Kinder entstehen. In Hamburg planen wir ein neues Institut zur Erweiterung unserer Aktivitäten.

Gala: Wie sieht Ihre Stiftungsarbeit in der Praxis aus?
Graf: Zum einen befasse ich mich als Vorstand der Stiftung mit den Projektplanungen und verschaffe mir vor Ort einen Eindruck von der Situation der Kinder. Ich halte es für wichtig, einen persönlichen Bezug zu den Kindern zu haben, denen wir helfen wollen. Daneben unterstütze ich mit Schaukämpfen und anderen Auftritten das Fundraising der Stiftung.

Gala: Warum dieses große Engagement?
Graf: Ich hatte schon seit langem den Wunsch, etwas für Kinder zu tun, die mit schwierigen Lebensbedingungen zu kämpfen haben. 1998, noch während meiner aktiven Karriere, habe ich die Stiftung gegründet und die ersten Projekte gestartet.

Gala: Warum helfen Sie vor allem Kindern?
Graf: In vielen Gesprächen mit Ärzten konnte ich mir ein Bild von den Problemen und Traumata verschaffen, die Flüchtlingskinder und Kinder aus Krisenregionen belasten. Unsichtbare Wunden, die Gewalt und Vertreibung hinterlassen. Hier ist nachhaltige Hilfe vor allem dann erforderlich, wenn sich die öffentliche Aufmerksamkeit von den Krisengebieten abwendet oder nachlässt.

Gala: Was macht Charity wirklich aus? Spenden, Menschlichkeit, symbolische Nähe?
Graf: Natürlich ist die Finanzierung der Projekte sehr entscheidend. Gerade private "Non Profit"-Organisationen sind auf Spendengelder und eine gute finanzielle Ausstattung angewiesen. Anders kann eine Nachhaltigkeit der Hilfeleistungen nicht im erforderlichen Umfang gewährleistet werden. Ganz wesentlich ist aber auch, dass man zu seinem Engagement steht und eine Verbundenheit zu den Menschen spürt, denen man helfen möchte.

Gala: Sie führen einen Haushalt mit zwei Kindern. Wie viel Zeit bleibt für Ihr soziales Engagement?
Graf: Mit zwei kleinen Kindern ist man schon ganz schön ausgelastet. Es fällt schwer, die Balance zu finden und man muss sich seine Zeit gut einteilen. Aber vieles geht mittlerweile über moderne Kommunikation, und ich bin auch zeitlich etwas unabhängiger, vor allem in der Vorstandsarbeit. Projektbesuche und andere Termine versuche ich regelmäßig im voraus mit meinen übrigen Aktivitäten zu koordinieren.

Gala: Sie waren vor kurzem in Eritrea. Wie kommen Sie mit den Kontrasten zwischen den verschiedenen Welten klar?
Graf: Es fällt mir jedesmal schwer, mich vor der Rückreise von den Kindern zu verabschieden. Ich würde sie am liebsten alle mitnehmen. Aber es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass wir sie nicht alleine lassen und mit unserer Stiftungsarbeit zu einer Verbesserung ihrer Situation beitragen.

Gala: Wie sehr berührt Sie das Leid der Menschen?
Graf: Die Not und das Elend so vieler Menschen lässt niemanden unberührt. Die Begegnungen mit den Kindern in Afrika waren besonders persönlich und intensiv. Trotz ihrer Schicksale sind sie sehr positiv gestimmt. Sie lachen einen an, wenn man sie auf dem Arm hat und freuen sich über jeden, der mit ihnen spielt, auch wenn es oft an Nahrung und Spielzeug mangelt. Durch unsere Arbeit vor Ort erfahren wir viele Hintergründe und Biographien, die mir die Kinder noch näher bringen.

Gala: In Amerika gibt es eine "Charitykultur" - wünschen Sie sich, dass Prominente in Deutschland noch mehr tun?
Graf: Jedes Land hat seine eigene Kultur. Ich glaube nicht, dass es eine besondere Prominentenmentalität gibt. Jeder muss für sich herausfinden, wozu er steht und wofür er sich einsetzen will. Und jeder hat eine Verantwortung. Prominente sind Vorbilder für viele und haben hieraus eine Verantwortung; ebenso Eltern, die ihren Kindern Werte, die sie vermitteln wollen, vorleben sollten. Mir ist es wichtig, meinen Kindern bewusst zu machen, dass viele andere Kinder in ganz anderen Umständen leben und man sich für andere einsetzen muss.

Gala: Weihnachten steht vor der Tür - was wünschen Sie sich für Ihre Stiftungsprojekte?
Graf: Die meisten unserer Projekte laufen nun bereits mehrere Jahre, und es bleibt zu wünschen, dass wir sie noch möglichst lange betreiben und erweitern können. Am meisten würde ich mir allerdings wünschen, dass sich die Lebensumstände verbessern, dass die Kinder glücklich und geborgen aufwachsen und unsere Hilfe nicht mehr benötigt wird.
Interview: Felix Hutt
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